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TOPTHEMEN

Sind wir denn noch zu retten?

Das muss man sich tatsächlich fragen, wenn täglich Nachrichten über die Euro-Krise, die Krise der Euro-Gruppe oder über die Wirtschaftskrise im und außerhalb des Euroraumes eingehen. Und in der Tat, die Krise ist in der Realwirtschaft und auch in der realen Haushaltswirtschaft der Euroländer, in Deutschland, seinen Bundesländern und auch beteits in vielen Kommmunen angekommen.

- Der EURO ist weder stabil noch wird ihm ein langes Leben prophezeit. Viele Wirtschaftsexperten und eine überwiegende Zahl der Menschen im Euroraum sagen, "es ist nicht eine Frage ob, sondern wann der Euro fällt". Politiker benutzen zunehmend einfache Vergleiche wie: „Fällt der Euro, fällt Europa“ und fragen: "gibt es einen Brexit, Grexit, oder beides"?

- Die Banken haben sich nach der Finanzkrise 2007/08 nicht erholt. Ursachen der Finanzkrise bestehen weiter fort. Das Vertauen in die Banken ist seither nicht mehr gewachsen und das Kerngeschäft der Banken, Kredite in die Wirtschaft zu geben, hat nicht zugenommen - das Hochrisikogeschäft geht weiter.   

- Die Realwirtschaft in Europa befindet sich in der Krise. In den europäischen Volkswirtschaften ist das Wachsum seit Jahren gering oder es hat sich Rezession ausgeprägt. Absatzorientierte Volkswirtschaften des Euroraums geraten in Schwierigkeiten, da das Wachstum der Motoren der Weltwirtschaft abnimmt und Embargo-Politik sowie Handelshemmnisse fortbestehen. Eine ganzheitliche europäische Wirtschafts-, Fiskal-und Finanzpolitik, welche Existenzbedingungen für den Euro darstellen, sind politisch in Europa nicht durchsetzbar. Ungleiche wirtschaftliche Entwicklungen der Volkswirtschaften verstärken sich. Der Stabilitätskurs der EU ist außer Kraft.         

- Europa sieht sich zunehmend mit einer Krise der Umwelt und der Dritten Welt konfrontiert. Umeltprobleme wie Treibhausgase und Ozonloch werden zwar stärker postuliert aber bleiben bereits konzeptionell ungelöst. Eine Energiewende ist in Europa in weiter Ferne. Sie verläuft europaweit z. T. diametral, was zu wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen geführt hat. Kriege, Raubbau an Rohstoffen und Armut bringen eine Flut von Menschen der Dritten Welt aber auch aus Süd- und Osteuropa (60 Mio. Menschen sind weltweit auf der Flucht)  in die leistungsstärkeren Volkswirtschaften Westeuropas. Der Strom der Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge nimmt beständig zu. Weder der Schutz nationaler- noch europäischer Grenzen kann die Ursachen der Flucht aufheben. Die Verteilung von Reichtun und Armut spitzt sich weltweit zu. Soziale Spannungen aber auch nationalistische Bewegungen sind nicht nur von vorrübergehender Natur in Europa. 

- Gesellschaftliche Probleme, wie z. B. die Verarmung ganzer Schichten und Völker oder die Jugendarbeitslosigkeit sowie der Rückgang der Vollzeitarbeitsplätze in Europa geraten immer mehr in den Fokus der Menschen. Die Verschuldung vieler Staaten ist so hoch, dass eine Rückzahlung der Schulden nicht mehr realistisch ist und kommende Generationen immer stärker belastet werden. Eine wachsende Zahl der Eurostaaten kann den Kapitaldienst der Staatsverschuldung nicht mehr bedienen. Im Zuge der globalisierten Wirtschaft, der Zentralisation und Konzentration von Kapital, verschärft sich die Wettbewerbssituation ungleicher Volkswirtschaften. Ein wirksamer Schutz nationaler  Volkswirtschaften, durch Abwertung einer eigenen Währung ist in den Euro-Ländern nicht mehr gegeben. Umschuldung und immer stärkere Staatsverschuldung, sowie aus Steuermitteln finanzierte "Rettungsschirme" sind die Folge. Werte, welche die Grundlage des Zusammenlebens der Menschen heute und in Zukunft prioritär bestimmen, weisen zunehmende Verengungen und Verkürzungen aus. Offenheit, Tollerenz, Solidarität, Verantwortung, Verlässlichkeit und Vertrauen weichen kurzfristigeren Wertevorstellungen, die auch zunehmend "gelebt" werden. 

Die v. g. Aufzählung ist beispielhaft und ließe sich fortsetzen. 

Deshalb stellen wir auf Bitten vieler unserer Leser die Frage: Ist das alles noch beherrschbar und sind wir denn noch zu retten?

Sicher - die Frage ist provokant und auch die von unseren Lesern zusammengetragenen "Zeichen unser Zeit", welche wir in unserem Text hier verarbeitet haben, sind in Ihrer Anreihung nicht alltäglich. Diese "Zeichen unserer Zeit" können Sie aber in der europäischen Presse jeden Tag nachlesen und in der einen oder anderen Art im Alltag selbst erleben. Wir meinen deshalb, nicht die aufgeführten Zeitzeichen sind ungewöhnlich, sondern die Zeit in der wir leben ist es. Diese machen darauf aufmerksam, dass Entscheidungen und Umbrüche in Europa anstehen, dessen Folgen wir in einem europäischen Prozess erleben werden. Der Ausgang dieses Prozesses ist offen. 

Diskutieren Sie mit uns deshalb in einem Brisant-Forum die bestehenden Fragen unserer Zeit und wie Sie sich das kommende Europa vorstellen.

Die Meinungen gehen dabei bisher sehr stark auseinander.

Viele sagen: Ist das nicht alles überzogen ...? Und bisher hat sich doch immer eine Lösung gefunden. Es bleibt alles so wie es ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Europa ändert. Wir werden mit der Unvollkommenheit leben müssen. 

Andere meinen dagegen: Das sollte man schon diskutieren! Europa befindet sich bereits in einem Wandlungsprozess. Stagniert wieder alles, gerarten wir in eine Lage die nicht beherrschbar ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so weitergehen kann. Es muss sich etwas ändern.

Beitrag vom 02.07.2015 - noch aktuell und zutreffend? Sagen auch Sie uns Ihre Meinung.

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