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NEWS

Kolumne

Von Dieter W. Glas

Das Jahr 2019 ist Geschichte. Zeit Bilanz zu ziehen und in die Zukunft zu schauen.  

2019 zeigte für jeden erkennbar auf – unsere Welt ist sehr zerbrechlich und instabil geworden. Was wir geopolitisch gegenwärtig erleben, ist eine Veränderung der Weltordnung. Die USA, seit dem 2. Weltkrieg die Weltmacht Nr. 1, verliert zunehmend an Gewicht. Dafür steigt China mit einer Mischung von Marktwirtschaft und der gezielten staatlichen Lenkung als Gegenmodell auf. Russland als weltweit größter Staat und führend innerhalb der BRICS-Staaten, hat sich als militärische Weltmacht und Rohstoffgigant weiter etabliert.     

Unser Kontinent befindet sich in seiner schwierigsten Entwicklungsphase seit 1945. Um den Zerfall der Europäischen Union zu verhindern, wird der Fall der Stabilitätsunion akzeptiert, Anleihenkäufe in Billionenhöhe vollzogen und die Geldmenge signifikant erhöht. Die erzeugten Negativzinsen im Euroraum bedrohen zunehmend die Grundlagen der Markwirtschaft. Großbritannien verlässt die EU und nähert sich strategisch weiter den USA an. In Dänemark, Polen, Ungarn, Österreich und Italien wächst die EU-Müdigkeit. Die Divergenzen zwichen den EU-Staaten nehmen weiter zu. Eurokrise, Flüchtlingskrise, Bankenkrise, Schuldenkrise, die Probleme werden immer vielfältiger und gößen - es hat sich bereits eine Dauerkrise der EU eingestellt. Die Chance, die Gründungsprobleme der EU und die die mit der Einführung einer Gemeinschaftswährung verbunden sind zu beseitigen, blieb bisher vollständig ungenutzt. Werden die entstandenen und ständig anwachsenden Probleme keiner rechtzeitigen Lösung zugeführt, kann das in absehbarer Zeit zum Auseinanderbrechen der Europäischen Union und zum Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung führen. Zwischen Frankreich und Deutschland hat darüber hinaus der Kampf um die Vorherrschaft in Europa begonnen. Europa befindet sich im Jahr 2020 an einem Scheideweg.   

Deutschland steht im Zentrum der wirtschaftspolitischen Umbrüche. Es ist ein Land mit zumeist klassischen, analogen Industrieunternehmen im Digitalzeitalter. Ein exportabhängiges und rohstoffarmes Land in Zeiten einer sich auflösenden Handelsordnung. Der Protektionismus u. Handelskrieg stechen ins Herz des deutschen Geschäftsmodells. Globale Wertschöpfungsketten sind unter Druck - sie fangen an zu erodieren - Handelsströme verändern sich bereits in 2020 drastisch. Nicht nur die Autoindustrie, der Maschinen- u. Anlagenbau, die Chemische Industrie sondern auch die Banken u. Versicherungen destabilisieren sich weiter. Deutschland verliert technologisch den Anschluss. Die Wirtschaft wird sich strukturell neu aufstellen müssen. Deutschland ist im III. Quartal 2019 statistisch nur um 0,1 % einer technischen Rezession entgangen. Die Wirtschaftsleistung der Industrie ging um 3,6 % zurück. Allein der Binnenmarkt, insbesondere die Bauindustrie und der Konsum, retteten uns vor einer Rezession. Der Binnenmarkt wird von einer gefährlichen Null-Zins-Politik und einer Flucht der Investoren in den Immobilienmarkt getrieben und ist nicht nachhaltig. uIn 315 der 401 Landkreisen sind die Mieten und Kaufpreise für Immobilen den Einkommen weit enteilt. Nach einer Studie des DIW aus dem Jahr 2019 liegt die Gefahr einer Immobilenpreisblase in Deutschland bereits bei 92 %.

Die in Deutschland im Jahr 2019 begonnene Konjunkturkrise ist aller Voraussicht nach nur der Vorbote einer großen Struktur- und Absatzkrise, welche auch den Binnenmarkt erfassen kann. Der Präsident des Verbandes des Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus und Vorstand der Schütte KG, Carl-Martin Welker, riet deshalb am 15.10.2019 im Beisein der Bundeskanzerlin: "Die Party ist noch nicht vorbei, aber man sollte ganz am Ausgang tanzen."

Die sich verschärfende wirtschaftliche Situation wird Auswirkungen auf die Fliehkräfte in Deutschland nehmen. Der Riss durch die Gesellschaft wir größer werden und die politische sowie soziale Situation wird sich verschlechtern, wie das in andern Staaten wir Italien, Frankreich aber auch Großbritannien oder den USA seit langem zu ersehen ist. Darauf wird man sich in Deutschland sowohl in den Bundesländeren aber auch insbesondere in den Kommunen einstellen müssen.  

Die öffentlichen Verwaltungen sollten Vorsorge treffen und besser als im Jahr 2007-2009 aufgestellt sein, um hohe Ausfälle von Steuern und geringere Schlüsselzuweisungen zu verkraften. Die nachfolgende Info.doc 2020_1 der rcu gibt darüber explizit Auskunft.

INFODOC_2020_1 .pdf

06.01.2020

Gern stehen wir Ihnen auch telefonisch unter der Rufnummer 035772 44874 zur Verfügung. 

 

 

 

  

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© by rcu, 07.07.2020

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